Stuschenko.net

Die Familienhomepage

Log der Seite

1

11.10.2018 / Australien II

 

Hanna bricht wieder nach Australien auf..

Der kurze Besuch von Johanna zur Hochzeit von Lena und Remo ist schon wieder zu Ende. Hanna bricht am 11.Oktober wieder nach Australien auf. Diesesmal plant sie länger dort zu bleiben.

Wir begleiten Sie an gewohnter Stelle.

2

14. / 22.09.2018 / Hochzeiti

 

Anna-Lena und Remo haben geheirattet.

Das Standesamt im kleinen Kreis am 14.9. war wunderschön; die Party am Abend für alle Freunde und bekannte rauschend.

Am 22.09. wurde im engsten Familienkreis auf Klostergut Besselich in Urbar bei Koblenz in Weiß geheiratet.

3

2018 / Australien-Abenteuer

 

Hanna ist Anfang März nach Australien aufgebrochen.

Johanna ist im März nach Australien aufge-brochen. Sie bleibt erst mal bis zur Hochzeit von Remo und Lena, die im Spetember 2018 stattfinden wird.

Begleitet sie zusammen mit uns hier auf der Seite (Wir über uns / Johanna)...

ein Heim für unsere Autos

(2002)

 

Sicher wird sich der eine oder andere fragen warum wir nicht sofort mit dem Haus zusammen eine Garage gebaut haben. Die Frage ist durchaus berechtigt, kann aber sehr leicht beantwortet werden. Zuerst einmal wußten wir noch nicht wo sie positioniert werden soll.....

Etappe 1 (bis zur Bodenplatte)

Anschließend wurde ein Ringfundament einer Breite von 30 cm und einer Tiefe von 70 cm. ausgeschachtet. Nachdem drei der vier Seiten so bearbeitet wurden konnte mit dem Loch für die Wasserzysterne begonnen werden. 2,10 meter im Durchmesser bei einer Einbauhöhe von 2,45 meter. Mittig in die Garage wurde sie positioniert. War alles gar nicht einfach. Es dauerte nicht lange, da stieß Klaus (unser Haus- und Hoftiefbauer) auch schon auf die ersten massiven Findlinge. Doch auch diese Heraus-forderung wurde gelöst. Nachdem das geschehen war konnte die vierte Seite ausgehoben werden, so daß sich eine ausgeschachtete Fläche von rund 7 x 7 Meter ergab. Zeit sich um die Schalung zu kümmern und das Ringfundament zu erstellen.

Schnell wurde klar das die Standpunkte die wir uns ursächlich dachten nicht realisierbar waren. Sie passten weder in das optische Bild noch ließen sie sich mit geltendem Recht in Einklang bringen. Also entschlossen wir uns recht schnell für eine Variante an der Straße. Da die Straße jedoch noch eine Baustraße mit Schotterbelag ist, hatten wir keine Ahnung von ihrer zukünftigen Höhe. Bei den Gegebenheiten, gerade wenn es Regnet, ist es äußerst Unklug wenn die Garage unterhalb der Straße liegt. Also blieb uns nichts anderes als zu warten bis endlich die Straße in Angriff genommen wird. Und nun ist es soweit. Wir kennen die Höhe der Straße und können somit endlich die Garage bauen. Hier sind nun die ersten Bilder von den Bauarbeiten. Begonnen hat alles mit den Erdarbeiten. Da in unseren Breiten Muttererde sehr kostbar ist, wurde diese zunächst auf ca. 20 cm abgetragen.

fertige Bodenplatte

Etappe 2 (der Garagenrohbau)

alles bereit

Der zweite Schritt beschäftigte sich mit den eigentlichen Maurerarbeiten. Alles genau berechnen; Steine, Sand, Kalk, Eisen.... schlicht, alles was man so zum Mauern braucht, kaufen. Recht schnell wurden dann auch die ersten Paletten geliefert und es konnte losgehen. Nach drei Tagen waren bereits die Mauern hoch und der Ringanker gemauert. Eine Herausforderung war der Torsturz. Die Fenster und der Türsturz konnte man ja im Baumarkt kaufen aber 6 Meter Sturz, das musst du selber machen. Also einschalen, gut abstützen und recht viel Eisen rein, das auch alles hält. Die sogenannten Körbe, die den Grundhalt im Sturz geben, wurden fertig gebogen vom Baumarkt geliefert. Die Filigranarbeit, diese zusammenzuflechten und mit Ringeisen zu verstärken wurde direkt vor Ort durchgeführt. Alles verbunden mit den bereits verlegten Ringeisen in den Ringankersteinen. Abschließend wurde der Ringanker und der Sturz mit Beton ausgegossen.

 

Am nächsten Tag ging es dann an die beiden Giebelwände. Die erste Reihe Steine wurde mit Löchern für die Decken-balken gemauert, dann ging es in immer kürzer werdenden Reihen bis hinein in die Spitze. So hatten wir für die Zwischendecke bereits die beiden Außenmauern. Laut Statik ist die Länge von 7 Meter für die Zwischendecke mit vernünftigen Dimensionen der Holzbalken nicht zu machen. Also wurde mittig in die Garage ein Stahlträger eingelegt. Damit halbierten wir die Sparrenlänge für die Zwischendecke auf die Hälfte. Einige Tage später kam dann der Träger, den wir mit dem Kran am Lieferfahrzeug auf die Außenmauern gelegt bekamen. War 'ne ganz schöne Aktion denn der Kran war eigentlich zu klein für die Arbeit. Es haute aber hin.

auch die Kids helfen mit
Rohbau

Jetzt hieß es warten auf's Holz. Einige Tage später kamen dann die Deckenbalken welche mittig in einen Stahlträger eingelegt wurden. Dann wurden die Löcher in den beiden Giebelwände noch geschlossen. Nachdem Toti mit mir die Firstpfette hochgewuppt hatte und die Fußpfetten auch gelegt waren konnten wir beide dank der effektiven Unterstützung vom Alexander die Dachsparren aufschlagen und zum Richtfest laden.

Etappe 3 (Das Dach und das nötige Feintuning)

nacharbeiten

Der abschließende Schritt beschäftigte sich ausschließlich um funktionale und optische Belange. Neben dem Dach, das gedeckt werden musste, stand noch der Innen- und Außenputz an, welcher Voraussetzung für den Einbau des Tores war. Ich denke auch hier sagen wieder ein paar Bilder mehr als 1000 Worte. Nur soviel: Neben den bereits erwähnten großen Aufgabe gab es wie immer eine Menge Kleinigkeiten zu tun. Es wurden Borten rund um die Garage gesetzt und mit weißem Kies aufgefüllt das hochspritzendes Regenwasser den Putz nicht versaut, ein Podest wurde für die Nebeneingangstür gegossen um die 40 cm Höhenunterschied zu brücken. Im vorderen Bereich wurden neben der Mauer die das Gefälle der Einfahrt zum Haus abfängt, die Oberflächenentwässerung gelegt und anschließend die gesamte Einfahrt vom Haus bis zur Straße mit dem Bagger neu abgezogen und mit der Rüttelplatte befestigt (wer weiß wann wir zum Pflastern kommen).

Die Arbeiten wurden am 1. September 2002 abgeschlossen.

Parallelarbeiten (Terassenpflaster und Strassenmauer)

Neben all den aufregenden Dingen rund um die Garage lief parallel noch das Projekt der Grundstücksbefriedung. So wie wir die Garage erstellten, so kamen die Strassenbauer immer näher. Ich wollte zur Straße das Grundstück mit einer um-laufenden Mauer abfangen um keinen Meter zu verschenken. Also machte ich mich parallel an die Mauer an der Strasse. Zunächst wurden Palisaden im Abstand von einem Meter einbetoniert. Die so entstandenen Felder wurden eingeschalt und mit Beton ausgegossen. Eine filigrane Arbeit denn die Betonmauer musste (je nach Wetter) nach ca. 6 - 8 Stunden ausgeschalt und abgerieben werden. Die Schalbretter gaben immer wieder mal nach so dass eine ziemlich ungleich-mässige Mauer entstand. Das abreiben korregierte diesen Umstand so dass eine gerade Mauer entstand. So manche Nacht bin ich mit Wecker aufgestanden, habe ausgeschalt und abgerieben. Dann wieder ins Bett. So wurde Feld für Feld geschalt, gegossen und abgerieben. Nun ja. die Mauer wurde dank des Gefälles immer kleiner und so auch immer leichter zu arbeiten.

Parallel hierzu wurde die Terasse gepflastert. Im letzten Jahr haben wir ja die Basis hierfür geschaffen. Die Paletten mit den Steinen wurden durch den Baustoffhandel direkt auf die Terasse gestellt, so dass ich wenigstens die Arbeit jeden Stein hoch zu schleppen nicht auch noch hatte. Zunächst wurde die Einfassung mit rotem glatten Pflaster einbetoniert. Der Bereich der Treppe wurde mit einem Halbkreis, ebenfalls in rot, gelegt. In den verbleibenden Bereich wurden weiße sandgestrahlte Steine verlegt und im Bereich des halbrunds der Treppe filligran eingeschnitten.