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11.10.2018 / Australien II

 

Hanna bricht wieder nach Australien auf..

Der kurze Besuch von Johanna zur Hochzeit von Lena und Remo ist schon wieder zu Ende. Hanna bricht am 11.Oktober wieder nach Australien auf. Diesesmal plant sie länger dort zu bleiben.

Wir begleiten Sie an gewohnter Stelle.

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14. / 22.09.2018 / Hochzeiti

 

Anna-Lena und Remo haben geheirattet.

Das Standesamt im kleinen Kreis am 14.9. war wunderschön; die Party am Abend für alle Freunde und bekannte rauschend.

Am 22.09. wurde im engsten Familienkreis auf Klostergut Besselich in Urbar bei Koblenz in Weiß geheiratet.

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2018 / Australien-Abenteuer

 

Hanna ist Anfang März nach Australien aufgebrochen.

Johanna ist im März nach Australien aufge-brochen. Sie bleibt erst mal bis zur Hochzeit von Remo und Lena, die im Spetember 2018 stattfinden wird.

Begleitet sie zusammen mit uns hier auf der Seite (Wir über uns / Johanna)...

Das Wohn- / und Esszimmer bekommt einen neuen Anstrich

(2013)

 

Nachdem Wohn- und Esszimmer nach der Verlagerung des Schlafzimmers in das Untergeschoss grundsaniert wurden ist es wieder einmal fällig, eine grundlegende Veränderung vorzunehmen. Mit den Jahren ändert sichauch der Wohnungsstil, es ändern sich die Ansichten.

Projektkonflikte

Wir ziehen den gesamten Bereich noch einmal völlig neu auf. Der Pool kommt raus und wird durch einen vollständigen Eigenbau ersetzt. Wenn wir da nun noch einmal rangehen, dann machen wir es jetzt bis in letzter konsequenz. So stand

der Plan fest. Nach der Badesaison 2013 wird der Pool abgerissen und neu gebaut. Bereits im Winter 2012, also parallel zu den Überlegungen des Pools, sollte es im Inneren des Hauses auch weitergehen. Das Wohn- und Esszimmer hatte nun schon einige Jahre auf dem Buckel. Einige kleinere Veränderungen hatten einen gewissen Stil in die Räume gebracht mit denen sich gerade Monika nicht mehr identifizieren konnte. So war die Problemzone der damaligen Wandentfernung in der Decke mit einem Abhänger kaschiert worden. Dieser zog sich mittlerweile durch das ganze Haus. Im Wohnzimmer führte er an der Küchenwand entlang bis zur Außenwand und sorgte für einen schönen Übergang zu einem Wandeinbauregal, welches schon seit längerem den Wohnzimmerschrank ablöst hatte. Ebenso verhielt es sich im Esszimmer. Auch hier hatte ich in der Vergangenheit eine Einbaukonstruktion von offenen Regalen und Vitrinen erstellt und mit dem Deckenabhänger zum Wohnzimmer verbunden. Auch war die Bodenunebenheit zwischen den beiden Räumen nach wie vor erhalten. Also war für uns klar, das Wohn- und Esszimmer wird auch grundlegend saniert und unserem Lebensgefühl angepasst. Das muss aber noch warten, nun kommt erst einmal der Pool dran. Damit stand der Projektplan für 2013 und auch für 2014 fest. Erst der Pool, dann das Wohn- und Esszimmer.

Das Projekt für das Jahr 2013 war bereits geboren... Nachdem ich mich das zweite Jahr in Folge darüber geärgert habe, was der Winter mit unserem Pool macht, entschlossen wir uns das Thema noch einmal anzugehen. Der offene Poolbereich war zwar herrlich im Bezug auf Licht, Sonne und Fun konnte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in jedem Frühling eine Menge Arbeit wartete. So war es auch 2013. Erst kürzlich hatte ich die Poolbank grundsaniert und auch die Trennwand zwischen Pool und Hof neu putzen lassen. Nachdem der Frost einen Winter in der Substanz war, durfte ich wieder ran. Das ging so nicht mehr weiter.

Wir fassten gemeinsam den Plan, den Pool zu überdachen. Dann halten wir den Schnee und damit das Hauptproblem fern. Nun ja; eine Überdachung ist dann die endgültige Bekenntnis zum Pool so wie er da steht. Denn nachdem ein Dach den gesamten Innenhof überdeckt, werden wir da sicher nicht mehr rangehen (ohne wahnsinnigen Aufwand zu produzieren). Also nahmen wir uns Zeit und diskutierten über die gesamte Situation des Pools. Einige Wochen kontro-verser Diskussionen und Ideen später stand fest:

Klar war aber auch, dass der Pool erst zum Herbst hin angegangen wird. Den Sommer 2013 sollte der alte Pool noch für Abkühlung und Spass sorgen. So machten wir uns im Frühling -in fester Absicht nur zu schauen; schließlich ist ja erst einmal der Pool an der Reihe- auf, um das eine oder andere Möbelhaus zu besuchen und nach passender Einrichtung ausschau zu halten. Und so kam es, wie es kommen musste. Möbel Neust in Wirges hat Sortimentswechsel und gibt Ausstellungsstücke sehr billig ab. Hülsta Möbel, in die hatte sich Monika schon lange verguckt doch konnten wir uns diese niemals leisten. Das sah nun aber gar nicht mehr so aus. Dank der Aktion vom Möbelhaus konnten wir doch. Aber es sind Ausstellungsstücke. Vom Möbel kein Problem, die waren alle Einwandfrei, vom Zeitpunkt aber unangenehm. Sie waren natürlich sofort verfügbar. Wir konnten sie jetzt aber so gar nicht brauchen. Aber auch hier haben wir mit dem Möbelhaus eine Lösung gefunden; wie auch bei dem Preis. So haben wir an einem Samstag im April eine komplette Einrichtung für das Wohn- und Esszimmer erstanden und konnten eine Lieferung bis August 2013 herauszögern. Damit hatten sich aber unsere Prioritäten innerhalb der Projekte verschoben. Für mich war klar, die Möbel kommen erst in's Haus, wenn grundsaniert ist. Ebenso war mir aber auch klar, dass wir dem Plan der Poolerneuerung ebenso folgen. Damit hatten wir zwei Großprojekte in 2013 in der Pipeline. Die auch noch ansatzfrei. Mit der Möbellieferung war so ziemlich die Badesaison beendet...

Wohn- und Esszimmer

Priorität bekam also das Wohn- Esszimmer da nun klar war, es muss in 2013 fertiggestellt sein und die Badesaison sollte der Pool in jedem Fall stehen bleiben. Die Arbeiten wurden gelistet und die notwendigen Materialien nach und nach bestellt.

 

  • Der unebene Boden bekommt einen Ausgleich und wird komplett neu gefliest
  • Die unebene Decke wird, wie die Wände auch, von allen Tapeten befreit und mit einem Anstrich versehen
  • Jedes Element bekommt seinen festen Platz und wird mit Deckenspots individuell in Szene gesetzt
  • Der Kaminplatz wird völlig neu gestaltet
  • Die zentrale Multimedia Technik wird neu organisiert
  • Lautsprecheranlage in der Decke wird neu organisiert

 

So standen die Aufgaben relativ schnell fest, die daraus resultierende Arbeit war aber enorm. Angefangen haben wir mit dem Esszimmer. Alles raus, den Raum komplett geräumt. Die Einbauregale und Vitrinen sowie die Deckenabhänger ausgebaut. Tapeten von den Wänden runter und auch die Fliesensockel entfernt. Die Decke wurde von ihrer Rauhfaser befreit. So hatten wir einen völlig leeren Raum mit dem dann der Neuaufbau beginnen konnte.

Zunächst wurden alle nötigen Kabel in den Wänden verstaut. Schon irre, dass ich hier gut 100 Meter Kabel verlegt habe. Aber da waren eigene Zuleitungen für eine Reihe von Deckenspots, welche die Möbel in Szene setzen sollen, Stromversorgungen für die Vitrinen, ein paar Bodenspots sollten es trotz Fußbodenheizung auch noch sein und natürlich eine erweiterte Lautsprecherverteilung in den Poolbereich und auf die Terrasse. Auch mussten einige Sünden aus der Vergangenheit ausgebügelt werden. So z.B. ein in der Wohnzimmerecke liegender einzelner Schalter für die Weihnachtsbeleuchtung außen am Haus. Nachdem das alles vorgenommen wurde, ging es an den Teil des Wohnzimmers. Auch hier musste zunächst erst einmal das Einbauregal sowie die gesamte Technik weichen. Der Platz

vor dem Kamin wurde so umgestaltet, dass er sowohl als Lagerplatz für Brennholz (Sicht aus dem Wohnzimmer) als auch als neuer Multimediaplatz (Sicht aus dem Flur) dient. Um den nötigen Raum hierfür zu schaffen, wurde der Platz rund um den Kamin mit Gipskarton so erweitert, dass er sich symmetrisch in den Raum einfügt. Eine Belüftung, um die zu erwartende Wärme im so neu geschaffenen Innenraum ab- zuleiten, wurde bedacht. Im Wohnzimmer wurden sämtliche Wände und auch die Decke von Tapeten befreit. Auch hier

wurden zielgerichtet Einbauspots in der Decke platziert. Eine klassische Lampe an der Decke haben wir im Wohn- zimmer nicht mehr. Die Kompromisslösung des Flickens in der Decke im ehemaligen Übergang zum Schlafzimmer konnte dank dieser umfassenden Maßnahme endlich beseitigt werden. Eine ebene Fläche entstand. Die Wände und auch die Decke sollten gestrichen werden. Den dazu nötigen Untergrund sollte aber nicht wieder Rauhfaser bilden sondern ein absolut glatter Untergrund. Also hieß es zunächst die Untergründe zu bearbeiten. Schleifen, schleifen und nochmals schleifen war angesagt. Nach mehreren Tagen war das Ergebnis zufriedenstellend. Die Decke und auch die Wände waren eben und glatt, so dass eine Weiterbearbeitung möglich war. Doch zunächst wurde der Kamin erstellt.

Die räumliche Erweiterung, um die gewünschten Elemente der Musik-anlage unterzubringen wurde im Vorfeld bereits erstellt. Nun ging es an die optische Gestaltung.

Für den gesamten Raum haben wir im Vorfeld bei Mies in Hachenburg unsere Fliese der Wahl gefunden. 3 unterschiedliche Größen in einem speziellen Muster verlegt, sollten den zukünftigen Bodenbelag bilden. Von dieser Fliese gibt es auch Wandverblender. Diese sollten den Kamin schmücken. Entsprechend wurde die Sichtseite aber auch der Holzablageplatz gefliest.

Die Wandverblender werden in unterschiedlichen Breiten, Längen und vor allem Stärken ausgeliefert. Eine sehr schöne Optik, die jetzt rund 5 qm des Kamins schmücken.

Aus Flursicht habe ich die alten Glasscheiben, welche wir uns extra (für viel Geld übrigens) für die Esszimmervitrinen haben anfertigen lassen, verbaut. Auf die jeweiligen Böden können die notwendigen Utensilien untergebracht werden. Eine Halogenbeleuchtung aus der Decke rundet diese Optik ab.

Dank der Glasböden scheint das Licht durchgängig bis auf die Musikanlage. Die Böden über der Anlage wurden mit Folie so verändert, dass sie einen Ab schluß bilden. Im Bezug auf den Anstrich sollte es nicht die konventio nelle Art sein, sondern eine Mischung aus zwei Farben. Das war nun nicht mein Ding so dass wir uns Rat und Hilfe bei Frank holten. Er hat uns ein Produkt von Brillux empfohlen. Ein glattes Flies in Bahnen, um einen Meter breit, welches mit Spezialkleber auf den Untergrund geklebt wird. Dazu muss dieser absolut eben sein, da du jede noch so kleine Unebenheit siehst.

Die Farben waren zu intensiv aufgetragen, die gedachte Leichtigkeit überhaupt nicht zu spüren. Die Wand wurde dominant, ließ keinen Raum mehr um sich herum zu. Glück-licherweise hatte Frank erst zwei Wände fertiggestellt. Der zweite Versuch traf genau in's schwarze. Die Kombi war genau das, was Monika sich vorgestellt hatte. So konnte der gesamte Raum fertiggestellt werden. Nachdem die Decke und auch die Wände fertig waren, konnte ich die neuen Fliesen legen. Ein Musterplan diente mir als Vorlage. Boden- spots zwischen den beiden Vitrinen setzen einen besonderen Lichtaktzent. Ebenso einge- lassene Strahler in die Brüstung. Zwei Wandbilder -eines im Wohnzimmer und ein mehr- teiliges im Esszimmer- runden das Bild ab. Das Sofa im Wohnzimmer, der Esstisch und die Stühle sind von der ursprünglichen Inneneinrichtung erhalten geblieben. Im August waren wir -wie geplant- mit der Maßnahme fertig. Ein paar Tage noch Zeit, um den Pool zu beginnen.... um bis dahin noch das eine oder andere Bad zu nehmen.

 

Ein helles Grau uni gestrichen sollte die Deckenfarbe sein und gleichzeitig auch den Grundton der Wände darstellen. Die Wände sind mit einem dunkleren Farbton in einer Wischtechnik auszuführen. Ein paar Vorschläge auf einer Musterplatte vom Frank erleichterten die Bestimmung der Töne (nur auf Farbkarten und dann in der Mischung zweier Farben...; da ist ein Muster notwendig). Trotz Musterplatte ging der erste Versuch in die Hose.