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November 2020 Familie


Am 13.11.20 wurde Henry Cornelius geboren

Am 13.11.2020 wurde Henry Cornelius geboren. Gesund und munter mischt er täglich das Familienleben von Lena und Remo auf.

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2020 Bauprojekte


2020 wurden einige Projekte abgeschlossen und andere begonnen ...

Die zweite Hälfte unseres Erdgeschosses war 2020 dran. Küche Flur und Bad wurden in 's Visir genommen. Alles wurde rund um eine neue Küche geplant.

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10/2020 Umzug in Hamburg


Johanna und Christian sind zusammengezogen

Die Wohnung in Hamburg ist für zwei zu klein geworden und es wurde etwas neues gesucht. Außerhalb von Hamburg in Mecklenfeld wurde eine schicke 3 Zimmer Wohnung entdeckt und es wurden die Kartons gepackt.

Der Pool wird neu gebaut

(2013 / 2014)


Jetzt wird hier nicht mehr gekleckert, jetzt wird hier geklotzt. Nachdem der erste Wurf des Pools schon recht gut gelungen war, erfüllten wir uns nun unseren Traum. Dazu war aber eine Menge Arbeit und vor allem viel Zeit nötig.

So verabredete ich mich mit Toti zum Herbstbeginn, als die Temperaturen ein Baden nicht mehr zuließen, zu einem Wochenende der Tat. Ja, wieder der gute, alte, zuverlässige Schwager. Das letzte Augustwochenende wurde auserkoren um den Plan in die Tat umzusetzen. Zunächst wurde das Wasser aus dem Pool gepumpt. Mit einer Tauchpumpe war das in zwei Stunden getan. Mit dem Auspumpen wurde der Pool gleich ein wenig gereinigt, Schwager will ihm mit-nehmen und bei sich zuhause neu aufbauen. Damit war klar:

Wir konnten nicht wir die Irren durch die Baustelle toben und alles kurz und klein hauen, wir mussten einem Plan folgen. Dieser hatte folgende Eckpunkte:

Der Pool selbst soll zum Schwager. Also waren die Folie, die Blechwand, Bodenschiene und Handlaufschiienen sowie die Einbauteile (Skimmer, Beleuchtung) mit besonderer Vorsicht zu behandeln.

Die Poolleiter braucht er nicht, die kann man aber z.B.bei  eBay verhökern; also auch Vorsicht.

Die Polygonalplatten sollen im Innenhof  wieder um den neuen Pool zum Einsatz kommen.

Die Pooltreppe gehört sowieso zum Haus und muss natürlich wiederverwendet werden.

hier sind die Frostschäden schön zu sehen

Rückbau (Vorbereitungsmaßnahmen)

alter Pool 24 Stunden vor seinem Ende

Die Hintergründe des Vorhabens habe ich ja schon auf der Seite des Wohn- & Esszimmers auseinandergenommen. Hier nur soviel: Ich war es echt leid, jedes Frühjahr auf's neue Sanierungsarbeiten an den Elementen und den Wänden vorzunehmen. Egal mit welchen Tricks wir es auch versuchen, der Frost schlägt gnadenlos zu und wir haben eine Dauerbaustelle  am Haus. Ich hab da kein Bock mehr drauf.

Unglücklich war der Zeitpunkt, da bereits das Wohn- & Esszimmer in 2013 grundsaniert wurden und ich ziemlich bedient von Projekten war. Aber wenn wir es nicht jetzt angehen, wann dann? Also fassten wir den Plan in 2013 nach der Poolsaison den alten Pool rauszureißen und das Loch für den neuen Pool zu bereiten.

Der Rest rund um den Innenhof wie z.B. die Bank, die Folienrolle oder auch  der Sonnenschirmständer werden entsorgt und müssen nicht mit besonderer Obacht angefasst werden. Nachdem das Wasser aus dem Pool raus war, wurde die Folie herausgenommen und zusammengepackt. Die Einbaustrahler konnten auch entfernt werden. Nach und nach wurden die Poligonalplatten abgestemmt. Hier konnte mein kleiner Bohrhammer noch ganz gut mithalten. Platte für Platte wurde abgemeißelt und mit der Schubkarre an der

nördlichen Hausseite gelagert. Die Platten ließen sich aus ihrem Betonbett recht gut heraus lösen. Ich hatte so gut wie keinen Verlust durch Bruch.  So konnten wir Schubkarre für Schubkarre aus dem Innenhof fortschaffen. Zum Haus wurde nicht komplett abgestemmt um etwas besser laufen zu können.  Nachdem alle Platten rund herum verschafft waren, wurde die Handlauf-schiene entfernt und so die Blechwand zu gänglich. Ich erinnere mich noch gut daran,

mit welcher  Gewalt wir die Ver-bindungsschiene für die Blech-umrandung herauszogen.

Mittlerweile hatten wir auch Hilfe bekommen. Neben Lea, die im-mer mal wieder herainschneite kam Johanna zum Helfen und vor allem Remo, der den Auftrag aus geführt hatte, eine anständige Maschine mit zu bringen. Waren  wir doch mit unseren Vorbe-reitungen genau passig für die neue Maschine fertig geworden. Der Pool war ausgebaut, die Poligonalplatten waren (im Grundsatz) in Sicherheit. Nun konnte es daran gehen, die Pool-

umrandung aus Magerbeton

abzutragen und so das Loch -was wir ja schon hatten-, wesentlich zu vergrößern. Also ran ans Grobe.

Rückbau (Betonring ausbauen)

Nachdem  Toti die Einbauteile raus hatte und die gesamten Materialien zunächst in der Garage verstaut hatte, war Johanna auch so weit mit dem Brunnen, so dass wir eine andere Arbeitsteilung vornehmen konnten. Remo war unser Betonkiller. Er stemmte mit der DeWalt die Mauer in handliche Stücke. Ich schaffte die mit den Händen und Schaufeln in die oben bereitstehende Schubkarre und Toti war unser Spediteur.

Remo kommt mit der DeWalt
Massengewusel
naja, Magerbeton sieht wohl anders aus...
ob die Mädels sich darüber unterhalten wie verrückt wir doch sind?
ein kurzes Päuschen für den Betonkiller
Die Einbauteile werden freigelegt (hier der Skimmer)
bei gutem Wetter macht das Spaß;
mann schwitzt aber wie ein Tier
Eine Seite ist bereits abgetragen und weggekarrt
die Findlinge freigelegt
Die Garagenseite ist auch halb fertig
zum Haus sieht es auch schon gut aus
Remo stemmt und ich schaffe in die Karre;
Toti ist unser Spediteur zum Nachbarn
er erzählt immer was von gewerkschaftlicher Pause
nun gut, da machen wir mit
unter Flutlicht schafften wir den Rest auch noch
ganz schön was zusammengekommen
sehr viele Betonbrocken
Die Spuren sind unübersehbar
hat alles Toti zusammengekarrt

Er fuhr die vollen Karren über den Hof zum großen Haufen auf Wolfgangs Grundstück. Diese Aufteilung hatte sich bewährt. So schafften wir am zweiten Tag  bis in den Abend hinein; bis die Dämmerung hereinbrach. Die letzte Stunde haben wir dann unter Flutlicht (hatte Martin vorbei gebracht) den Rest der Poolumrandung weggeschafft. Nach zwei Arbeitstagen war dann der komplette Pool ausgebaut.  Toti machte sich wieder auf den Weg Heim und Remo ging zur Schule. So schaffte ich die darauf folgende Woche alleine im Pool um ihn zu vergrößern und vor allem Eckig auszuprägen. Der Neue Pool ist schließlich ein kompletter Eigenbau und da kann man die Form frei wählen.

So wuselten kurzfristig 4 Personen gleichzeitig um den Pool herum. Toti war damit beschäftigt, die Einbauteile wie Skimmer, Einlaufdüse und Halogenlichttöpfe aus dem Beton heraus zu stemmen. Johanna war dabei die Granitsteine rund um den Brunnen auf zu lesen  und Remo machte sich gleich mit der Höllenmaschine dran, den Sockel an der Garage in handliche Stücke zu zerlegen. Ich war damit beschäftigt genau aufzupassen, dass die das auch alles richtig machen *lächel*. Nein, natürlich habe ich genauso angepackt und neben der Schubkarre mit dem Granitkiesel den ich zu den Poligonalplatten hinter's Haus schaffte , war ich damit beschäftigt, die Betonbrocken von Remo aus dem In-nenhof raus zu karren. Über den Rasen bei der Spielhütte auf Wolfgangs Grundstück kippten wir Schubkarre für Schub-karre Aushub auf einen immer größer werdenden Haufen.

Rückbau (das vorhandene Loch für den neuen Pool erweitern)

Das hier geht nur mit Spitzhacke
Blick aus der Pooltür zur Garage

Ich war also dran. Auf mich gestellt mit zwei Wochen Urlaub im Rücken  konnte die Arbeit beginnen. Angefangen an der Mauer zur Einfahrt in Verbindung mit der Ecke zur Garage grub ich mich durch den lehmigen Boden und legte zunächst die bekannten (vom ersten Poolbau) Findlinge frei. Es war klar, dass die im Pool bleiben werden.  Aus dieser Ecke arbeitete ich mich auf beiden langen Seiten zur gegenüberliegenden Mauer (die zum Hof) durch. Immer im selben Zyklus. Mit der Spitzhacke die Erde so weit abtragen, wie der neue Pool es benötigt. Anschließend mit der Schafel in die oben stehende Schubkarre (Höhenunterschied waren gut 2 Meter)  geschaufelt. Über eine Leiter aus dem Pool herausund die Schubkarre zum großen Haufen geschoben. So ging es mehrere Tage.

Einige Hindernisse mussten überwunden werden. So kamen einige weitere Findlinge zum Vorschein, die ich aber -bis auf eine Ausnahme-  aus dem Loch bekam. Auch kam mir das  in 2005 versenkte Podest vom Garagenzugang wieder in die Quere.  Mit Flex und Hilti löste ich aber auch dieses Problem. Der Berg auf Wolfgangs Grundstück war erneut massiv angewachsen als ich nach einer guten Woche mit diesen Arbeiten fertig war. So ganz nebenbei wurde die Poolbank, die wir erst ein Jahr zuvor saniert hatten, ebenfalls eingerissen und auf den Haufen gekarrt. Es war schon bedenklich, wie die Steine der Bankwände zerbröselten. Sie hätten niemals Ruhe gegeben, das war mir spätestens jetzt ganz klar. Mit all diesen Maßnahmen hatten wir gemeinsam die Basis für einen neuen, größeren und unseren Ideen entsprechenden Pool gelegt. Die gesamte Rückbauaktion dauerte eine gute Woche. 

der alte Garagenpodest

   

Blick aus der Pooltür zum Hof
und immer schön hoch mit dem Aushub