Log der Seite

1

November 2020 Familie


Am 13.11.20 wurde Henry Cornelius geboren

Am 13.11.2020 wurde Henry Cornelius geboren. Gesund und munter mischt er täglich das Familienleben von Lena und Remo auf.

2

2020 Bauprojekte


2020 wurden einige Projekte abgeschlossen und andere begonnen ...

Die zweite Hälfte unseres Erdgeschosses war 2020 dran. Küche Flur und Bad wurden in 's Visir genommen. Alles wurde rund um eine neue Küche geplant.

3

10/2020 Umzug in Hamburg


Johanna und Christian sind zusammengezogen

Die Wohnung in Hamburg ist für zwei zu klein geworden und es wurde etwas neues gesucht. Außerhalb von Hamburg in Mecklenfeld wurde eine schicke 3 Zimmer Wohnung entdeckt und es wurden die Kartons gepackt.

2015

Monika, die kleine Schwester meiner Mutter, starb im Alter von zwei Jahren und so verwundert es nicht, dass ich, als ich im Wonnemonat Mai geboren wurde, ihr zu Ehren meinen Namen bekam. Als große Schwester erlebte ich zwei Unzüge und zwei Geschwister bis wir uns 19'79 in Schwarmstedt nieder ließen. Bis zur 10 Klasse besuchte ich die Wilhelm Röpke Schule am Ort und machte dort den Realschulabschluß. Nach einem weitere Jahr auf der ländlichen Hauswirtschaftsschule begann meine Lehrzeit.

Ein erster Gedanke,  Kranken schwester mit Qualifikation zur Hebamme wurde ver-worfen (Ich wollte nicht von Zuhause weg und in einem Schwesternwohnheim leben). Auch der Anlauf einer Zahnarzthelferin (ist ja auch eine Schwester) klappte nicht, so daß ich in Zeiten knapper Lehrstellen bei einem ortsansässigen Schreibwarenfachhandel als Verkäuferin eine Stelle fand.

Na der Hit war das dort nicht. Außer Geschenke nett zu verpacken und Regale zu putzen habe ich wenig gelernt. Und so verwundert es auch nicht das auch dieser Job platzte. Aber eines hatte ich gelernt über mich. Mit Men-schen konnte ich sehr gut umgehen. Aber was brachte das alles. Nur für diese Erleuchtung so viel Zeit verloren?

Ziemlich verzweifelt, aber mit dem Rückhalt in der Familie, wagte ich erneut den Schritt Ausbildung. Nach einem kurzen Praktikum konnte ich einen Ausbildungsvertrag zur Restaurantfachfrau unterschreiben. Nach drei Jahren mit viel Spaß, neuen Freunden aber auch Entbehrungen (Wochenendarbeiten, Teilzeitschichten, Früh morgens um 5 bis in die Nacht hinein) machte ich meinen Abschluß.


Als am 8.8.'88 mein Papa durch eine Autounfall starb geriet mein Leben ziemlich aus den Fugen. Bis zu diesem Zeitpunkt behütet, bedeutete dieses Ereignis für mich plötzlich die Große zu sein. Verantwortung zu tragen, für die Familie Entscheidungen treffen. Dieser Verlust auf der einen Seite bedeutete aber auch ein Gewinn auf der anderen. Meine Beziehung zu Udo vertiefte sich mächtig. Auch zu anderen Menschen baute ich tiefe Kontakte auf die noch bis heute erhalten sind (auch wenn wir jetzt hunderte Kilometer entfernt leben). Zu dieser Zeit arbeitete Udo bereits in Stuttgart so daß wir uns nur zu den Wochenenden sehen konnten und so ergriff ich unsere Chance als er 1990 in Hamburg anfangen konnte und zog mit ihm in unsere erste gemeinsame Wohnung nach Hamburg-Dulsberg.


An einem sonnigen Septembertag des Jahres 1991 heiratete ich Udo. Außer das mir mein Papa fehlte an diesem Tag feierten wir ein wunderbares Fest und waren uns einig das dieses das einzige seiner Art bleiben wird (zur Silberhochzeit fliegen wir weit weg und sind alleine für uns). Als im November 1993 Anna-Lena geboren wurde war ich der glücklichste Mensch weit und breit. Ich konnte mich voll und ganz auf's Mutter sein konzentrieren und genoß diesen Zustand auch nachdem 1995 Johanna geboren wurde nicht minder. Als die Kinder immer weniger ihre Mutter forderten jobbte ich in einem Callcenter für Bürobedarf (irgendwie hatten wir das doch schon einmal *lach*). Als sich bei Udo immer mehr ein Wechsel nach Frankfurt ankündigte und wir den Gedanken eines eigenen Hauses fassten gab ich den Job wieder auf. Zu dieser Zeit hatte ich fast den Status einer Art alleinerziehenden Mutter. Da Udo permanent in Frankfurt arbeitete und wir am Wochenende Pläne unseres Hauses schmiedeten brauchte ich all meine Kraft für die Familie.


Hin und her gerissen zwischen den Vorteilen der Stadt, dem Flair von Hamburg, die Nähe der Eltern (sie waren eine knappe Autostunde entfernt) und dem Gedanken an ein eigenes Haus, dem Ende der Wochenendehe folgte eine schwierige Zeit. Nachdem wir tatsächlich ein Grundstück gefunden hatten wurde mir langsam bewußt das dieser Traum realität werden könnte. Ich war Verantwortlich für das Leben in Hamburg, für die Kinder und für Udo wenn er am Wochenende heimkommt. Ich war bemüht ihm dann so viel wie irgend möglich abzunehmen. Immer auf der Gradwanderung ihm den Freiraum für Organisatorisches rund ums Hauses zu bieten, ihm auf der anderen Seite aber auch die Kinder nahezubringen. Aber irgendwie habe ich das auch gemeistert und so sind wir im Jahr 2000 in unsere eigenen vier Wände gezogen.